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Freitag, 1. Dezember 2017

Wie plant man einen digitalen Adventskalender? Wir sagen es euch.

Hallo zusammen

Als ich heute morgen die Augen aufschlug konnte ich es kaum erwarten endlich mein erstes Geschenk meines Weihnachtskalenders zu öffnen. Ich bin absolut verrückt nach Päckchen und die 24 Tage vor Weihnachten gehören für mich somit zu den tollsten Tagen im Jahr. Man bekommt einfach so jeden morgen etwas kleines, jedes Mal fragt man sich was es wohl ist. Die Spannung ist das Beste daran. Ich bin überzeugt ich bin mit dieser Vorfreude nicht alleine und ganz viele von euch haben ebenfalls einen Adventskalender, oder sogar mehrere, vielleicht ja sogar ein paar digitale. 


Quelle: pixabay.com



















Ja genau digitale Adventskalender sind momentan der letzte Schrei. Der Trend begann bereits vor ein paar Jahren, dieses Jahr scheint er riesig zu sein. 

Egal welche Apps oder Emails ich heute öffnete, ich bekam sofort eine Push-Nachricht oder einen Link zum ersten Türchen des Adventskalenders. Dabei handelt es sich erstaunlicher Weise nicht nur um Dienstleistungen oder Produktionsgüter. Es sind auch Onlinezeitungen, Museen oder Unterhaltungsapps dabei. Jede Firma scheint diese Jahr den Adventskalender für sich entdeckt zu haben.
Du möchtest nächstes Jahr auch einen Adventskalender für dein Unternehmen machen? Dann gebe ich dir hier gerne ein paar Tipps auf was du dabei achten solltest: 

Auch ich habe die letzten zwei Jahre für das Museum für Kommunikation, in welchem ich arbeite, einen Adventskalender erstellt. Ich kann also ein wenig aus Erfahrung sprechen und gebe euch diese gerne weiter.
 

1. Die Planung
Als erstes kann ich euch sagen einen Adventskalender erstellt man nicht über Nacht. Die Planung ist das Wichtigste und beginnt am besten schon Mitte Oktober. Da ich bei meine Kalender auch auf Bilder aus der Sammlung angewiesen war, musste ich sogar noch früher beginnen. 
Als zweites müsst ihr euch überlegen wo ihr den Kalender aufschalten werdet. Wir haben uns für Facebook entschieden, da unsere Reichweite da am grössten ist und wir mit den verschiedensten Medien arbeiten konnte. 

2. Was kommt rein?
Dies ist wohl die wichtigste Frage. Als Museum war es uns nicht möglich jeden Tag Vergünstigungen oder Gratiseintritte anzubieten. Wir mussten mit unserem Kalender also einen anderen Mehrwert generieren. Wir entschieden uns folgende Sachen in den Adventskalender zu Integrieren: 

  • Spezielle oder lustige Bilder aus der Sammlung
    Die Bilder mussten eine Geschichte erzählen oder die Follower an etwas bestimmtes erinnern und so Aktionen zu generieren.

  • Hinweise für mögliche Geschenke aus dem Museumsshop
    Dadurch konnte die Bekanntheit des Shops gesteigert werden und die User dazu bewegt werden bei uns etwas zu kaufen, zudem sollte es den Usern helfen sich für ein Geschenk für ihre Liebsten zu entscheiden.
  • Gratiseintrit beim nennen eines Passworts beim Empfang:
    Damit wollten wir kontrollieren wie viele Personen unsere Posts wirklich lasen und auch darauf eingingen. Leider hat dies nicht funktioniert. Es kamen genau vier Personen vorbei und nannten das Passwort. Hier stellt sich aber auch die Frage ob es mehr Menschen gesehen haben, aber an diesem Tag einfach nicht ins Museum wollten.
  • Hinweise auf Events in der Umgebung:
    Die User wurden über tolle Aktivitäten in der Adventszeit informiert. Es sollte aufzeigen, dass wir auch andere Unternehmen unterstützen und uns mit der Stadt Bern identifizieren. Diese Postings haben sehr gut funktioniert. Zudem waren so auch Interaktionen mit anderen Facebookseiten möglich
  • Verlosen von Geschenken unserer Stifterinnen (Post und Swisscom):
    Never forget your stakeholders! Genau nach diesem Prinzip haben wir auch unsere Stifterinnen mit eingebaut und ein paar Aktionen mit Ihnen zusammen geplant. Dies war zwar viel aufwendiger, generierte aber grossen Traffic und stärkte zudem die Beziehung zwischen uns und den Stifterinnen. 
Die 24 "Türchen" wurden in einer Excel Datei zusammengefasst und der Reihe nach aufgelistet. Hierbei musste auch beachtet werden, wann das Museum geschlossen hatte, welcher Event wann stattfand (wegen der Hinweise) und natürlich auch wann die Adventssonntage waren. 


3. Die Umsetzung
Nach der Planung folgt die Umsetzung. Ein Posting sollte wenn möglich immer zur gleichen Zeit stattfinden und dies am besten dann, wenn am meisten Follower online sind. Bei Facebook kann dies zum Glück gut in der Beitragsstatistik nachgeschaut werden. Wir haben uns für 8 Uhr morgens entschieden. Da das Museum immer um 10 Uhr öffnet und die User ja den ganzen Tag etwas vom Kalender haben sollten. 
Da ich aber den ganzen Tag noch anderes zu tun habe als immer um 8 Uhr ein Post auf Facebook zu starten mussten sämtliche Beiträge bereits im vorhinein geplant werden. Dies ist bei Facebook zwar kein Problem, der Aufwand ist jedoch immens. Ich kann euch aber sagen, es lohnt sich! 
Wer den Kalender auch auf anderen Kanälen posten möchte kann die Beiträge mit bestimmten Tools wie zum Beispiel Hootsuite planen und alle gleichzeitig oder auch individuell posten lassen. 

4. Das Controlling
Nach der Durchführung ist es wichtig die Aktionen auch zu kontrollieren und zu sehen welche Beiträge am meisten Erfolg brachten und wieso genau diese. Die Kontrolle fand bei uns im ersten Teil durch das Statistische Auswertungstool von Facebook statt. Weiter wurde mit Google Analytics die Zugriffe auf die Homepage während des Adventskalenders ausgewertet. Eine Auswertung durch den Shop und die Kasse des Empfangs war leider nicht möglich, da diese Kontrolle zu viel Arbeit bedeutet hätte. Ich empfehle jedoch dies wenn möglich bei einem anderen Kalender umzusetzen. 

Nach dem wir den Kalender zwei Jahre in Folge durchgeführt haben, haben wir beschlossen ihn dieses Jahr nicht zu machen. Hierzu kommt auch, dass einfach zu wenig Personal vorhanden war und der Kalender an Qualität eingebüsst hätte. 
Die Qualität ist das Wichtigste um sich gegenüber allen anderen Konkurrenten durchzusetzen. Hierbei kann ich aus Erfahrung sagen, dass auch eine gewisse Flexibilität dazugehört. Wer zum Beispiel spontan den ersten Schnee in in ein "Türchen" einbindet, gibt den Kunden das Gefühl, dass ein Mensch und keine Maschine hinter den Postings steckt. Die Kunden mögen Flexibilität und fühlen sich wertgeschätzter und als ein Teil von etwas Speziellem. 

Dieser Blogeintrag wurde etwas länger als ich gedacht hatte aber ich hoffe ich konnte euch so einen Einblick in die Erstellung eines Online-Adventskalenders geben und ihr konntet etwas aus meiner Erfahrung lernen. Falls ihr noch Fragen oder Anregungen habt, freue ich mich auf eure Kommentar.
Am Besten beobachtet ihr die nächsten 23 Tag was die verschiedenen Anbieter in ihren Adventskalendern so machen und startet nächstes Jahr selber mit einem, welcher natürlich besser ist als alle anderen. 

Ich wünsche euch eine tolle Adventszeit
Eure Magierin 

Dienstag, 21. November 2017

Erster Digitaltag der Schweiz

Hallo zusammen

Wir feiern heute den ersten #Digitaltag der Schweiz! Der Tag wurde von den Bundesräten Leuthard, Schneider-Ammann und Berset ins leben gerufen. Als grosser Knotenpunkt (oder Hub genannt) wurde der Hauptbahnhof Zürich ausgewählt. Zusätzlich machen mehr als 40 Unternehmen und Institutionen mit und präsentieren an rund 100 Veranstaltungen unsere digitalen Möglichkeiten. 
Okay seien wir mal ehrlich, für uns als Digital Natives, aufgewachsen in den 90er und 00er Jahren klingt dies jetzt nicht wirklich faszinierend. Ich wage zu behaupten, für die jüngeren Generationen wohl noch weniger. Zudem stellt sich uns eine Frage besonder. Wieso erst im Jahr 2017? Haben unsere Bundesräte die letzten paar Jahre verpasst? Oder war es jetzt doch noch nötig die Digitalisierung als wichtig zu erachten?
Wie ihr vielleicht merkt sind wir etwas skeptisch was diesen #Digitaltag angeht. Schauen wir doch mal in das Programm:
Quelle: www.srf.ch/
















Hier erfahren die Besucher wie die Post in ihren Briefzenteren in Zürich oder Härkingen ihre Abläufe digitalisiert hat und in die Industrie 4.0 eingetaucht ist. 

Erlebnisfahrt mit dem automatisierten "SmartShuttle"
Im Wankdorf lädt ebenfalls die Post die Gäste ein, in ihrem Selbstfahrenden Auto eine Runde zu drehen. Zu diesem Thema hatten wir ja bereits schon einen ähnlichen Beitrag für euch.

RUAG Cyber Training 
Bei der RUAG in Bern können die Besucher lernen in kritischen Situationen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Interessant, da jemand von uns in einer anderen Abteilung der RUAG arbeitet. 

Hei sogar unsere Schule ist dabei. Die BfH informiert wie Cyberattakcen aussehen können und was technisches dahinter steckt. 
Endlich mal was zu den eher negativen Auswirkungen der Digitalisierung. 

Ziemer
Nochmals die BfH aber bei diesem Projekt geht es darum den Besuchern zu zeigen wie  Präzise im 21. Jahrhundert ein Augenlaser sein kann. Ein grosses Thema ist hier auch das "Internet-of-Things. 

Blockchain veränder unser Leben
In Zürich geht es natürlich um das gute Geld ;-) In diesem Beitrag wird den Besuchern der digitale Wandel näher gebracht. Ist es wirklich nötig? und was genau ist ein Blockchain?

Wenn wir uns diesen kleinen Auszug ansehen, scheint am #Digitaltag einiges los zu sein. Für uns selber sind die Erkenntnisse was alles zur Digitalisierung zählt nicht viel grösser geworden. Das meiste behandelten wir bereits im Digital Marketing Unterricht.
Unsere Skepsis ist jedoch kleiner geworden. Das Programm zeigt wirklich sämtliche Facetten der Digitalisierung. Sie wird nicht nur gelobt, sondern auch kritisiert. Besonders der zweite Punkt ist für jüngere Generationen sehr wichtig. Sie kennen die heutige Welt nicht ohne Digitalisierung und nehmen diese deshalb auch nicht mehr als solche war.
Trotz der kommerziellen dauer Werbung auf sämtlichen SRF-Kanälen (bei denen wir nicht wissen, ob sie sich wirklich für die Information der Bürger interessieren, oder sich vor der Billag-Abstimmung in ein gutes Licht rücken wollen) ist der #Digitaltag doch besser gelungen als wir dachten. 
Die Frage wieso genau er erst im 2017 statt findet ist für uns jedoch immer noch unbeantwortet. Etwas Hoffnung macht uns immerhin die Aufforderung von Bundespräsidentin Doris Leuthard, bei digitalen Möglichkeiten mehr Risikobereitschaft zu zeigen. 

Eure Magier


Mittwoch, 8. November 2017

Influencer Marketing: Ist doch einfach! Oder doch nicht?

Hallo zusammen

Da unser Beitrag über die Influencer und ihre Macht ganze Heerscharen von Menschen zu beeinflussen so gut ankam, widmen wir uns heute dem Thema Influencer Marketing. 

Als es vor einigen Jahren gewisse Leute schaften über Sociale Netzwerke immer mehr Follower zu generieren bemerkten auch die Unternehmen schnell den Einfluss dieser Leute. Es dauerte somit auch nicht lange bis die ersten dieser Influencer von Unternehmen gesponsert wurden. Kurz darauf erkannten auch die YouTube und Instagram Sternchen ihre Möglichkeiten und fingen an ihre Beiträge für Marketingkosten zu "verkauen." Daraus entstand das Influencer Marketing. Diese entwickelte sich in den Jahren und Monaten immer schneller weiter. Waren es früher nur Sponsoringbeiträge via YouTube, übernehmen heute Influencer einen ganzen Tag den Instagramaccount ihres Auftraggebers oder berichten auf ihrem eigenen Kanal über eine gewisse Zeit über das Produkt oder die Dienstleistung des Auftraggebers. Dabei stehen Ihnen meist viele verschiedene Sociale Netzwerke zur Verfügung, welche ihren Einfluss noch grösser machen. Durch Snapchat und den Storymodus auf Instagram konnte die Möglichkeit an Werbung pro Tag ebenfalls noch erhöht werden. Die sehr interessierten Follower erhalten somit noch mehr Informationen über ihren "Star", gleichzeitig stören die vielen Beiträge die anderen weniger interessierten Follower nicht. 
Bild: pixabay.com
















Doch ist Influencer Marketing so einfach? Ich buche mir einen Influencer und der bewirbt dann mein Produkt, ohne das ich noch etwas machen muss?
Genau diesen Fehler machen sehr viele Unternehmen. Sie glauben anhand der vielen Postings und der täglichen Beiträge sind die Influencer sehr versiert und kennen sich im Social Media besstens aus. Dies mag bei den bekanntesten Influencern stimmen. Bei kleineren (Micro-Influencer) ist dies meist nicht der Fall. Sie sind Profi auf ihrem Gebiet, bei vielem anderen jedoch weniger. Dies kann sich auf das Image des Produkts und der Marke auswirken. Aus diesem Grund sollte ein Influencer erst nach einer sehr genauen Analyse seiner Posting-Gewohnheit und seiner Zielgruppe (Follower) engagiert werden. Zudem ist es wichtig dem Influencer die genauen Ziele der Kampagne aufzuzeigen oder diese sogar in einem gewissen Mass mit ihm zu erarbeiten.Weiter sollte auch von Beginn an klar sein wie hoch das Honorar ist und an welche Bedingungen es sich knüpft. Hierbei wird meist direkt mit den Agenturen der Influencer verhandelt. Für eine klare Übersicht zu dem Thema empfehlen wir euch den Beitrag: Meinungsmacher: 10 Regeln für erfolgreiches Influencer-Marketing auf t3n.de.
Bild: pixabay.com


















Alles in Allem ist eine Influencer Marketingkampagne sicher eine gute Möglichkeit, vor allem jüngere Personen zu erreichen und für ein Produkt oder eine Marke zu begeistern. Hier ist jedoch auch zu erwähnen, dass mit dem vielen Marketing auch das Misstrauen der Follower gewachsen ist. Es kann schnell passieren, dass Influencer nicht mehr als authentisch angesehen werden und sich in den Augen ihrer Fans an Unternehmen und Marken verkaufen. Die logische Folgerung daraus ist ein Verlust von Reichweite oder eine Unglaubwürdigkeit des Influencers und somit auch der Marke welche er gerade vertritt. 

Das Influencer Markting ist also nicht so einfach und angenehm wie es klingt. auch hier steckt von Seiten des Unternehmens und des Influencers viel Arbeit dahinter. 

Wir hoffen wir konnten euch einen kleine Überblick über das Influencer Marketing geben und wer weiss, vielleicht werden wir ja auch mal angefragt ;-)

Eure Magier

Dienstag, 24. Oktober 2017

Ungeplante Bekanntheit und neue Jobs durch Instagram und Co.

Hallo zusammen

Jetzt mal Hand aufs Herz, wer von euch hat nicht auch schon ein wunderschönes Bild auf Instagram oder Facebook gestellt, einfach nur um die Follower an eurem beneidenswert tollen Leben teilhaben zu lassen. Hierbei habt ihr natürlich elegant die vorherigen 35 Fotos ausgelassen und auch die wahrscheinlich eher unbequeme Pose eures Photographen. Von den gaffenden Personen um euch herum sprechen wir gar nicht erst, diese sind ja auch nicht auf dem Bild. Die Selbstinszenierung auf den Socialen Medien boomt und immer mehr holen sich ihre Inspiration aber auch Anerkennung von dieser Plattform. Nun ist der wachsende Narzissmus unserer Gesellschaft ja nichts Neues. Neu sind die Auswirkungen welche Instagram und Co. auf verschiedene Orte hat.

Einige von euch erinnern sich sicher noch an den Ansturm welchendie kleine Tessiner Gemeinde  Lavertezzo EndeJuli 2017 erlebte. Durch ein vom Videoblogger Macro Caperdi gepostetes Video auf Facebook wurde das kleine Dorf jedes Wochenende von Italienischen Touristen überrannt. Einen wachsenden Tourismus wünscht man sich ja immer, aber dies war für das kleine Dorf einfach zu viel. Schnell machte sich der Unmut breit.
Bild: Instagram / dnes_cestujem
Diese Woche  war auf 20 Minuten zu lesen, dass es der Berner Gemeinde Habkern nicht anders ergeht. Durch viele wunderschöne Fotos von Instagram-Bloggern wird das Angstmatthorn immer beliebter. An schönen Tages kann es laut den Einwohnern ohne Weiteres zu Stau kommen. Zudem Missachten auch immer mehr Personen das Campingverbot und Campen wild auf dem Angstmatthorn. Bisher scheint der Touristenanstrum aber noch nicht so schlimm zu sein wie im Tessin und die Gemeinde freut sich immer noch über die neue Bekanntheit. 


Diese Beispiele zeigen uns, dass durch die Socialen Medien und die Influencer im digitalen Marketing plötzlich eine völlig neue Dynamik entsteht. Egal wie stark sich die Tourismusverantwortlichen der Gemeinden anstrengen und wie viel Geld sie in die Werbung investieren, ohne Influencer könnten die Anstrengungen nicht viel Wert sein. Auf längere Sicht werden die Tourismusbüros sich wohl mit dem Einsatz von Influencern auseinander setzten müssen. Influencer gewinnen im Digitalen Marketing immer mehr an Einfluss.

"In einer Umfrage von Instagram gaben 48% an, diese Plattform als soziales Netzwerk unterwegs zu nutzen, um sich über die nächste Reise-Destination zu informieren. 35% hiervon nutzen Instagram zur Inspiration und um neue Orte zu entdecken." (Trecksoft.com)

Natürlich haben bereits viele Tourismusgebiete die Möglichkeiten der neuen Trends erkannt und bewerben ihre Region mit Hilfe von Influencern. (W&V) 

Vom Instagram-Hype zu neuem Job:
Laut einer Pressemitteilung des bietet das Conrad Maldives Rangali Island Resort auf den Malediven nun den Service eines Instagram Butlers an. 

Bild: Conrad Hotel Maldives
Dieser hilft den Gästen sich an den schönsten Orten perfekt in Szene zu setzten. Laut Travelnews.ch kennt er die schönsten Orte und weiss auch zu welcher Zeit diese am schönsten wirken. Damit die Besucher noch speziellere Bilder erhalten, wird angeblich sogar ein Yogakurs für Anfänger angeboten, bei welchem Posen gezeigt werden, welche auf Fotos am eindruckvollsten wirken.



Instagram und Co. werden in nächster Zeit unser Handeln noch mehr beeinflussen. Vielleicht ist es Zeit die Selbstinszenierung nicht nur zu verurteilen, sondern auch zu erkennen, dass dadurch der Tourismus gefördert wird und sogar neue Jobs entstehen können. 

Eure Magier


Dienstag, 10. Oktober 2017

Augmented-Realiy-Ausstellung: Spass oder erste Anzeichen einer "Werbeinvasion"?

Hallo zusammen

Seit Pokemon Go vor über einem Jahr bekannt wurde, ist für fast jeden "Augmented-Reality" ein Begriff. Augmented-Reality, kurz AR genannt, verbindet die reale mit der digitalen Welt. Die AR lässt uns, zum Beispiel mit Hilfe von Apps durch die Kamera von portablen Geräten verschiedene Objekte vor realen Hintergründen erkennen. Bisher wurde die AR in den meisten Apps zum Spass eingebaut oder erstellt. Doch langsam rückt der Werbe- und Verkaufsgedanke in den Vordergrund. So ist es bei LEGO zum Beispiel schon seit 2014 möglich den Katalog in AR anzuschauen. Immer mehr Firmen entdecken die Möglichkeit ihre Marke durch AR bekannter zu machen. Eine Nutzung von AR vermittelt dem Kunden, dass das Unternehmen innovativ und trendig ist und zudem über Humor verfügt. 


Dies dachte sich auch die Firma Snapchat als sie zusammen mit dem amerikanischen Künstler Jeff Koons eine Augmented-Realitiy-Ausstellung ins Leben rief. 


"Snapchat ist ein kostenloser Instant-Messaging-Dienst zur Nutzung auf Smartphones und Tablets. Der Dienst ermöglicht es, Fotos und andere Medien, die nur eine bestimmte Anzahl von Sekunden sichtbar sind und sich dann selbst „zerstören“, an Freunde zu versenden." (Quelle: Wikipedia). Durch die Nutzung sogenannter Linsen, bei denen die Benutzer sich auf Fotos einen Filter mit Hundeohren oder einen Blumenkranz aufsetzen können, gewann die App an grosser Reichweite. Seit Beginn an steht die App für Spass und Innovation. 
Snapchat hatte bereist vorher andere AR-Filter angeboten um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben. Mehr dazu findet ihr hier. Durch das Projekt mit Jeff Koons und anderen Künstlern wird die Sachen nun ganz gross und weltweit aufgezogen. 



Bildergebnis für jeff koons balloon dog
http://www.jeffkoons.com/artwork/celebration/balloon-dog-0



Zur Erinnerung: Jeff Koons ist der Typ mit den überdimensionalen Ballon-Tieren











Mit dem neuen Filter mit dem die User nun durch AR weltweit auf ausgewählten Plätzen, bekannte Kunstwerke von verschiedenen Künstler anschauen und entdecken können, richtete sich Snapchat nun auch an Kunstinteressierte, meist ältere Personen. Bisher bestand die Zielgruppe fast nur aus jüngere Personen zwischen 14 - 20 Jahren.


Doch nicht alle sind begeistert von der Idee. Bereits vor dem Start des neuen Filters haben sich verschiedene Künstler gegen eine Nutzung des Öffentlichen-Digitalen-Raums durch Firmen ausgesprochen. Sie weisen darauf hin, dass die Firmen für die Nutzung des öffentlichen Raums zahlen sollten. Sollte dies nicht passieren befürchten die Gegner in naher Zukunft eine "Invasion" von AR-Werbung. Einen kurzen informativen Bericht über das Projekt und die Gegner findet ihr hier.


Ob die Künstler mit Ihrer Zukunftsvision recht haben ist nicht sicher. Klar ist jedoch, dass sich die Gesellschaft und die Politik in naher Zukunft mit der Nutzung des Öffentlichen-Digitalen-Raums beschäftigen muss. 


Wir sind gespannt ob sich da in nächster Zeit etwas tun wird.
Bis dahin könnt ihr euch ja auch noch mit der AR-Ausstellung von Snapchat die Zeit vertreiben. ;-)


Eure Magier


Montag, 2. Oktober 2017

Influencer sollen nun schon im Unternehmen ausgebildet werden

Hallo zusammen

Und wieder erreicht uns eine völlig absurd klingende Idee.
Der Versandhändler Otto will Influencer im Unternehmen ausbilden. Laut dem Branchenportal W&V sollen diese den potentiellen Mitarbeitern einen Einblick in das Unternehmen geben und diese für bestimmte Jobs anwerben.

Angeblich interessieren sich bei Otto über 100 Personen für die Weiterbildung, welche im Anfang Oktober startet. Sie sollen den Themenbereichen Social Media, Employer Branding und in verschiedenen Präsentationstechniken geschult werden.
Doch macht eine solche Ausbildung Sinn?
Klar ist, dass durch die Digitalisierung immer mehr Stellen im Social Media Bereich entstehen werden. Mit dieser Ausbildung, versucht Otto sich auf dem immer härter werdenden Arbeitsmarkt einen Vorteil zu verschaffen. Die potentiellen Mitarbeitenden sollen einen Einblick erhalten und sich schon vor der Bewerbung mit dem Unternehmen identifizieren können. Als Taktik um Junge und digital affine Menschen anzusprechen könnte dieser Schachzug tatsächlich sinnvoll sein.  Ob die Erwartungen von Otto wirklich in Erfüllung gehen, wird sich nach der Ausbildung zeigen.

Liebe Grüsse
Eure Magier