Sonntag, 7. Januar 2018

Neues Jahr - Neues Semester

Hallo zusammen

Seit rund einem halben Jahr verfolgt ihr nun unsere Beiträge zum Thema Digital Marketing. Wir haben mit euch unsere Gedanken zur Digitalisierung geteilt und euch über unseren Unterricht auf dem Laufenden gehalten. 
Nun haben wir dieses Semester beendet und schauen erwartungsvoll auf unser letztes Semester vor dem Abschluss. 

Den Blog zu schreiben hat uns viel Spass gemacht, doch alles hat ein Ende. 
Damit wir uns unserem letzten Semester mit voller Kraft widmen können werden wir das Führen dieses Blogs einstellen. 
Nächsten Sommer werden jedoch schon die nächsten Digital Marketing Studierenden mit ihren Blogs starten, da werden wir sicher mal rein schauen. 

Wir wünschen euch ein schönes und erfolgreiches 2018 und bedanken uns bei euch nochmals herzlich für eure Treue. 


Eure Magier

Montag, 11. Dezember 2017

Werben mit Storytelling in der Weihnachtszeit

Ho, ho, ho, zusammen!

Welches ist eure momentaner Lieblingsspot? 
Der Migros Werbespot mit den Wichteln? Der Spot mit den Tieren von Coop? Die gute Nacht Geschichte von H&M? Die sehr authentische Weihnachtsbäckerei Werbung von Galaxus? Oder eine ganz andere? 

Und wieso ist es es euer Lieblingsspot? Berührt er euch? Mögt ihr die Idee? Bringt er euch zum Lachen? 
Die Gefühle welche die oben genannten Spots bei uns auslösen sind unterschiedlich, doch verlaufen alle Spots nach einem bestimmten Muster, sie erzählen eine Geschichte. 

Das Geschichten Erzählen, Storytelling genannt, gewinnt in der Marketingwelt immer an grösserem Wert. Ihr denkt euch jetzt sicher: "Danke für die Info aber die Idee ist ja nicht neu." 
Da gebe ich euch total recht. Die Idee ist so alt wie das Geschichten erzählen selber. Schon vor Hunderten von Jahren erzählten Menschen einander Geschichten. Dadurch konnten Erinnerungen erhalten und weitergegeben werden. Gleichzeitig unterhalten sie uns und geben uns das Gefühl etwas wertvolles zu wissen. In der Neurowissenschaft lässt sich sogar nachweisen, dass starke Werbespots die Hirnregionen welche für die Gedächtnisbildung, Aufmerksamkeit und die Emotionen zuständig sind ansprechen. (Esch, 2014)Das Storytelling auf verschieden Arten funktioniert zeigen uns die Unterschiedlichen Werbespots welche ich oben erwähnt habe. Gewisse Teile haben sie jedoch alle gemeinsam. 
Auf dem Blog unseres Dozenten Bruno Bucher findet ihr einen tollen Beitrag zum Thema Storytelling. Zum Blog Laut Bucher schlummert in Geschichten immer ein Mythos. Darunter können Personen, Dinge oder Ereignisse bezeichnet werden, welche eine hohe Symbolische Bedeutung haben. Es muss also nicht gleich magisch werden. Grundsätzlich bewegen sich sämtliche Storys nach dem gleichen Muster (wobei nicht alle Punkte immer erfüllt werden müssen): Ich werde euch diese Anhand des H&M Spots aufzeigen (Dieser Spot beinhaltete fast alle Punkte).



1. Wir starten in der gewohnten Welt des Helden / Das Mädchen liegt im Bett und möchte eine Geschichte hören.
2. Der Held wird zum Abenteuer gerufen / Sie kreiert ein kleines schwarzes Loch 
3. Dem Ruf verweigert er sich zumeist / fand hier nicht statt
4. Ein Mentor überredet den Helden die Reise anzutreten / fand auch nicht statt
5. Der Held überschreitet die erste Schwelle / Sie steigt in das schwarze Loch und verschwindet im Paralleluniversum. 
6. Daraufhin wir er vor erste Bewährungsproben gestellt / Sie versucht mit verschiedenen Personen zu kommunizieren und schafft es nicht.
7. Nun dringt er bis zur tiefen Höhle vor und trifft dabei auf den Gegner / Sie findet die Adresse des bösen Bruders vom Weihnachtsmann und geht ihn suchen.
8. Hier findet die Entscheidende Prüfung statt / Sie liest ihm die Leviten und zwingt ihn dazu nie mehr Weihnachtsgeschenke zu zerstören.
9. Der Held wird belohnt / Hier ist der Gewinn die Herstellung des Guten
10. Nun tritt der Held den Rückweg an / Sie geht zurück nach Hause
11. Der Held reift durch das Abenteuer zu einer neuen Persönlichkeit / Das Mädchen fühlt sich nach der Geschichte des Vaters stärker und weiss, dass sie alles schaffen kann wenn sie sich für andere Einsetzt. 
12. Anschliessend tritt der Held mit dem Elixier den Heimweg an / hier schläft das Mädchen beruhigt ein. 

Ihr seht bei diesem Spot ist alles noch etwas spezieller, da es sich um eine Geschichte in einer Geschichte handelt. Trotzdem ändert sich der Ablauf nicht gross. Wenn man ganz genau hinschaut, ist zu erkennen, dass sogar im Spot und der Geschichte im Spot selber das Muster des Storytellings zu erkennen ist. 

Storytelling im Marketing:
Wie ihr seht, ist es also absolut sinnvoll Storytelling in der Werbung einzusetzen. Dies passiert auch schon seit längerem. Die Werbespots der Mobiliar sind dafür ein gutes Beispiel. Die Spots welche Geschichten erzählen können zwar sehr aufwendig sein, doch sie scheinen sich besser ins Gedächtnis einzuprägen als viele andere Werbespots. Und dann gibt es noch Lidl welche innerhalb einer Woche einen teuren EDEKA Weihnachtsspot mit so billig wie möglich eins zu eins nachproduzieren ;-) (Ein Beitrag dazu finde ihr hier)

Storytelling im Social Media:
Der positive Effekt des Geschichten Erzählens ist auch an den Socialen Medien nicht vorbei gekommen. Sind doch die Storys welche auf Facebook, Instagram und natürlich Snapchat, gemacht werden können nichts anderes als das Erzählen von Geschichten. Da wir die Personen zum Teil kennen können wir uns sogar in sie hineinversetzten und sind sehr gespannt auf ihren nächsten Beitrag. 

Storytelling scheint also früher wie auch heute einen grossen Einfluss auf unsere Aufmerksamkeit und Erinnerungsfähigkeit zu haben. 
Statt früher um ein Feuer zu sitzen und uns Geschichten zu erzählen, zücken wir zwar heute unser Smartphone und schauen und Videos oder Storys an, aber der Sinn und die Emotionen dahinter bleiben die gleichen. 

Eure Magier


Dienstag, 5. Dezember 2017

Kryptowährungen - eine Erfolgsstory oder zum Scheitern verurteilt?

Servus Freunde

In den letzten Wochen konnten wir in den Medien viele Schlagzeilen zum Bitcoin und Kryptowährungen im Allgemeinen lesen. Der Bitcoin, die momentan stärkste Kryptowährung, schoss hoch hinaus und durchbrach die USD 11‘000 Marke! Doch was sind Kryptowährungen eigentlich und wie kann ich diese nutzen?

Der Bitcoin wandert munter nach oben. Kommt der tiefe Fall? Quelle: finanzen.ch

Wo haben Kryptowährugen ihren Ursprung?
Die erste dieser Währungen war der Bitcoin. Er ist die Mutter (oder auch Vater) aller Kryptowährungen. Er wurde 2008 von dem mysteriösen Satoshi Nakamoto vorgestellt. Dieser Name ist lediglich ein Pseudonym, niemand weiss bis heute, wer wirklich dahinter steckt. 2008 ging in der Finanzwelt ordentlich was ab. Die Finanzkrise erreichte mit dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers ihren Höhepunkt und gipfelte in einer Weltwirtschaftskrise. Die Grundidee des Bitcoin war es also, ein alternatives, von Banken und Staaten unabhängiges Finanzsystem zu schaffen. Nur so am Rande: der Begriff Krypto leitet sich von Kryptographie ab, was als die Wissenschaft, Informationen und Daten zu verschlüsseln und sie auf diese Weise vor fremdem Zugriff oder Manipulation zu schützen beschrieben werden kann.

Wie funktionieren eigentlich diese Währungen?

Das nachfolgende Video erklärt ganz anschaulich, wie Kryptowährungen funktionieren. 



Die Wichtigkeit von Blockchain
Zur Verschlüsselung wird die Blockchain Technologie angewendet. Im zweiten Abschnitt dieses Artikels findet ihr eine kurze Beschreibung, wie Blockchain funktioniert plus eine interessante Grafik dazu. 

Doch was sind eigentlich die Vorteile von Bitcoin und Co?
Aufgrund der krassen Kursschwankungen zählen Kryptowährungen zu den hochspekulativen Zahlungsmittel. In den Medien wird viel darüber berichtet, dass sie scheitern oder platzen werden (siehe bspw. NZZ, cash). Doch gibt es nebst dem Risiko auch viele Vorteile. Der grösste ist sicherlich, dass Kryptowährungen unabhängig von Staaten und Banken sind. Die Nutzer bestimmen den Wert. Dies ermöglicht die starken Kurssprünge in kurzen Zeiträumen. Ausserdem gibt es in der Welt des virtuellen Geldes keine Inflation. Kryptowährungen brauchen eine festgelegte Anzahl von Coins, um legal gehandelt werden zu dürfen. Der Bitcoin beispielsweise hat 21 Millionen Coins. Da keine Bank für den Transfer benötigt wird, können Zahlungen schneller und kostengünstiger abgehandelt werden. Jede Währung beruht auf einem unveränderbarem Algorithmus, das jede dieser Währungen absolut fälschungssicher macht. Jeder Coin besitzt eine eindeutige Signatur. 

Quelle: deinerfolgsweg.ch


Welches sind die grossen Player?
Wir haben nun viel Bitcoin erwähnt. Doch ist dies gar nicht die einzige Kryptowährung. Insgesamt gibt es um die 1325 Kryptowährungen mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von ca. 355 Milliarden US-Dollar (Stand 5. Dezember 2017). Der zweitgrösste Akteur ist Ethereum mit einem Marktanteil von 13.7% (im Vergleich Bitcoin mit 56.2%). Ethereum wurde im Juli 2015 gestartet. Innerhalb von zwei Jahren wurde er zur zweitgrössten Währung. Er gilt als härtester Konkurrent von Bitcoin und könnte diesen überholen. Auf dem dritten Platz rangiert Bitcoin Cash, eine Abspaltung von Bitcoin. Die aktuelle Rangliste aller Kryptowährungen findet ihr hier


Top 10 der Kryptowährungen. Quelle: coinmarketcap.com

Nun liegt es an euch zu entscheiden, ob ihr ebenfalls mitspekulieren wollt oder es euch auf einem Liegestuhl bequem macht und das ganze von aussen her beobachtet. Wird die Blase platzen oder die erfolgreiche Reise weitergehen? Die Zukunft wird es uns zeigen.

Eure Magier

Freitag, 1. Dezember 2017

Wie plant man einen digitalen Adventskalender? Wir sagen es euch.

Hallo zusammen

Als ich heute morgen die Augen aufschlug konnte ich es kaum erwarten endlich mein erstes Geschenk meines Weihnachtskalenders zu öffnen. Ich bin absolut verrückt nach Päckchen und die 24 Tage vor Weihnachten gehören für mich somit zu den tollsten Tagen im Jahr. Man bekommt einfach so jeden morgen etwas kleines, jedes Mal fragt man sich was es wohl ist. Die Spannung ist das Beste daran. Ich bin überzeugt ich bin mit dieser Vorfreude nicht alleine und ganz viele von euch haben ebenfalls einen Adventskalender, oder sogar mehrere, vielleicht ja sogar ein paar digitale. 


Quelle: pixabay.com



















Ja genau digitale Adventskalender sind momentan der letzte Schrei. Der Trend begann bereits vor ein paar Jahren, dieses Jahr scheint er riesig zu sein. 

Egal welche Apps oder Emails ich heute öffnete, ich bekam sofort eine Push-Nachricht oder einen Link zum ersten Türchen des Adventskalenders. Dabei handelt es sich erstaunlicher Weise nicht nur um Dienstleistungen oder Produktionsgüter. Es sind auch Onlinezeitungen, Museen oder Unterhaltungsapps dabei. Jede Firma scheint diese Jahr den Adventskalender für sich entdeckt zu haben.
Du möchtest nächstes Jahr auch einen Adventskalender für dein Unternehmen machen? Dann gebe ich dir hier gerne ein paar Tipps auf was du dabei achten solltest: 

Auch ich habe die letzten zwei Jahre für das Museum für Kommunikation, in welchem ich arbeite, einen Adventskalender erstellt. Ich kann also ein wenig aus Erfahrung sprechen und gebe euch diese gerne weiter.
 

1. Die Planung
Als erstes kann ich euch sagen einen Adventskalender erstellt man nicht über Nacht. Die Planung ist das Wichtigste und beginnt am besten schon Mitte Oktober. Da ich bei meine Kalender auch auf Bilder aus der Sammlung angewiesen war, musste ich sogar noch früher beginnen. 
Als zweites müsst ihr euch überlegen wo ihr den Kalender aufschalten werdet. Wir haben uns für Facebook entschieden, da unsere Reichweite da am grössten ist und wir mit den verschiedensten Medien arbeiten konnte. 

2. Was kommt rein?
Dies ist wohl die wichtigste Frage. Als Museum war es uns nicht möglich jeden Tag Vergünstigungen oder Gratiseintritte anzubieten. Wir mussten mit unserem Kalender also einen anderen Mehrwert generieren. Wir entschieden uns folgende Sachen in den Adventskalender zu Integrieren: 

  • Spezielle oder lustige Bilder aus der Sammlung
    Die Bilder mussten eine Geschichte erzählen oder die Follower an etwas bestimmtes erinnern und so Aktionen zu generieren.

  • Hinweise für mögliche Geschenke aus dem Museumsshop
    Dadurch konnte die Bekanntheit des Shops gesteigert werden und die User dazu bewegt werden bei uns etwas zu kaufen, zudem sollte es den Usern helfen sich für ein Geschenk für ihre Liebsten zu entscheiden.
  • Gratiseintrit beim nennen eines Passworts beim Empfang:
    Damit wollten wir kontrollieren wie viele Personen unsere Posts wirklich lasen und auch darauf eingingen. Leider hat dies nicht funktioniert. Es kamen genau vier Personen vorbei und nannten das Passwort. Hier stellt sich aber auch die Frage ob es mehr Menschen gesehen haben, aber an diesem Tag einfach nicht ins Museum wollten.
  • Hinweise auf Events in der Umgebung:
    Die User wurden über tolle Aktivitäten in der Adventszeit informiert. Es sollte aufzeigen, dass wir auch andere Unternehmen unterstützen und uns mit der Stadt Bern identifizieren. Diese Postings haben sehr gut funktioniert. Zudem waren so auch Interaktionen mit anderen Facebookseiten möglich
  • Verlosen von Geschenken unserer Stifterinnen (Post und Swisscom):
    Never forget your stakeholders! Genau nach diesem Prinzip haben wir auch unsere Stifterinnen mit eingebaut und ein paar Aktionen mit Ihnen zusammen geplant. Dies war zwar viel aufwendiger, generierte aber grossen Traffic und stärkte zudem die Beziehung zwischen uns und den Stifterinnen. 
Die 24 "Türchen" wurden in einer Excel Datei zusammengefasst und der Reihe nach aufgelistet. Hierbei musste auch beachtet werden, wann das Museum geschlossen hatte, welcher Event wann stattfand (wegen der Hinweise) und natürlich auch wann die Adventssonntage waren. 


3. Die Umsetzung
Nach der Planung folgt die Umsetzung. Ein Posting sollte wenn möglich immer zur gleichen Zeit stattfinden und dies am besten dann, wenn am meisten Follower online sind. Bei Facebook kann dies zum Glück gut in der Beitragsstatistik nachgeschaut werden. Wir haben uns für 8 Uhr morgens entschieden. Da das Museum immer um 10 Uhr öffnet und die User ja den ganzen Tag etwas vom Kalender haben sollten. 
Da ich aber den ganzen Tag noch anderes zu tun habe als immer um 8 Uhr ein Post auf Facebook zu starten mussten sämtliche Beiträge bereits im vorhinein geplant werden. Dies ist bei Facebook zwar kein Problem, der Aufwand ist jedoch immens. Ich kann euch aber sagen, es lohnt sich! 
Wer den Kalender auch auf anderen Kanälen posten möchte kann die Beiträge mit bestimmten Tools wie zum Beispiel Hootsuite planen und alle gleichzeitig oder auch individuell posten lassen. 

4. Das Controlling
Nach der Durchführung ist es wichtig die Aktionen auch zu kontrollieren und zu sehen welche Beiträge am meisten Erfolg brachten und wieso genau diese. Die Kontrolle fand bei uns im ersten Teil durch das Statistische Auswertungstool von Facebook statt. Weiter wurde mit Google Analytics die Zugriffe auf die Homepage während des Adventskalenders ausgewertet. Eine Auswertung durch den Shop und die Kasse des Empfangs war leider nicht möglich, da diese Kontrolle zu viel Arbeit bedeutet hätte. Ich empfehle jedoch dies wenn möglich bei einem anderen Kalender umzusetzen. 

Nach dem wir den Kalender zwei Jahre in Folge durchgeführt haben, haben wir beschlossen ihn dieses Jahr nicht zu machen. Hierzu kommt auch, dass einfach zu wenig Personal vorhanden war und der Kalender an Qualität eingebüsst hätte. 
Die Qualität ist das Wichtigste um sich gegenüber allen anderen Konkurrenten durchzusetzen. Hierbei kann ich aus Erfahrung sagen, dass auch eine gewisse Flexibilität dazugehört. Wer zum Beispiel spontan den ersten Schnee in in ein "Türchen" einbindet, gibt den Kunden das Gefühl, dass ein Mensch und keine Maschine hinter den Postings steckt. Die Kunden mögen Flexibilität und fühlen sich wertgeschätzter und als ein Teil von etwas Speziellem. 

Dieser Blogeintrag wurde etwas länger als ich gedacht hatte aber ich hoffe ich konnte euch so einen Einblick in die Erstellung eines Online-Adventskalenders geben und ihr konntet etwas aus meiner Erfahrung lernen. Falls ihr noch Fragen oder Anregungen habt, freue ich mich auf eure Kommentar.
Am Besten beobachtet ihr die nächsten 23 Tag was die verschiedenen Anbieter in ihren Adventskalendern so machen und startet nächstes Jahr selber mit einem, welcher natürlich besser ist als alle anderen. 

Ich wünsche euch eine tolle Adventszeit
Eure Magierin 

Donnerstag, 23. November 2017

Wie ein Digital Native drei Tage mit Sprechverbot umgeht.

Hallo zusammen

Da sass ich (eure Magierin) also am Montag nach über vier Wochen Heiserkeit beim Arzt und erhalte die Diagnose "Stimmbänderentzündung". Einzige Therapie: Mindestens drei Tage ein striktes Sprechverbot. Klingt im ersten Moment nicht so schlimm, ich arbeite aber im Marketing- und Eventbereich. Mit Kunden und den internen Abteilungen zu kommunizieren ist die Hauptaufgabe meiner Stelle. Ein Krankschreibung habe ich abgelehnt. Wollen wir doch mal sehen ob ich dank der Digitalisierung wirklich ohne zu Sprechen arbeiten kann. 

21. November, Tag 1 - Die Tücken des Büroalltags:
Auf dem Heimweg habe ich mir gestern bereits zwei kleine Notizbücher gekauft. Zudem habe ich mir eine Sprach-App runtergeladen, welche mir im helfen soll, wenn schreiben nutzlos ist. (Ich konnte damit bereits heute Morgen meinem Mitbewohner ein "Auch einen guten Morgen" durch die Wohnung "nachschreien".)
Mein Heft und meine Karten 
Nach der Ankunft im Büro wurde erstmal das Telefon auf die Administration umgeleitet. Zudem versendete ich eine Email an alle Kollegen und informierte sie über meine missliche Lage. Meinen Chef hatte ich schon am Vortag via WhatsApp informiert. Die Marketingsitzung wurde von mir in eine lange Informationsmail umgewandelt. Das geplante Mitarbeitergespräch musste jedoch verschoben werden. (Erste Problematik)
Wir haben nun 10:45 mittlerweile kamen schon mindestens drei Personen mit Fragen in mein Büro gestürmt. Ja / Nein Fragen zu stellen ist gar nicht so einfach. Zur Abhilfe schrieb ich die Antworten direkt in eine Word-Datei auf meinem Bildschirm. Klar ein Block würde auch klappen, aber damit bin ich viel langsamer.

So die Mittagszeit ist um, dank meiner Sprech-App konnte ich wenigstens mein Essen bestellen und mit ein bis zwei Worten auch etwas zur Konversation beitragen. Kaum kam ich ins Büro erfuhr ich, dass wegen eines Virus der Emailserver nicht mehr funktioniert. man glaubt es kaum aber ich habe ein wichtiges Dokument wirklich gerade gefaxt! Ich weiss nicht was erstauntlicher war, dass beide Büros noch ein Faxgerät haben oder dass ich überhaupt auf die Idee kam.
Wir haben nun halb vier und der Mailserver läuft wieder. Langsam gewöhnen sich meine Kollegen auch an die Konversation über Word. :-)
17.00 Uhr und Feierabend, beim Einkaufen im Migros wird mir bewusst wie froh ich über die Selfe-Scanningkassen bin. Müsste ich an die Kasse würde ich mich so unfreundlich fühlen wenn ich dem Kassenpersonal nicht antworten könnte. Bei der Apotheke musste ich jedoch wieder auf mein Notizblock zurückgreifen. 



22. November, Tag 2 - Unter Leute gehen:
Nach den Erfahrungen von gestern bin ich überzeugt das Schweigen bis morgen Abend durchziehen zu können. Zwar dauert ohne Telefon alles etwas länger aber es klappt auch via Email. Um uns schneller unterhalten zu können, haben mein Chef und ich auf eine interne Chat-Software umgestellt. So klappt die Unterhaltung noch schneller als via Email. Da ich nicht drei Tage zuhause bleiben kann werde ich heute Abend ins Kino gehen. Dank der Digitalisierung konnte ich die Tickets (Thor Ragnarok) online kaufen und auf mein Handy laden. 


Meine Einstellung zur Digitalisierung:
Ich muss hier kurz meine Einstellung zur digitalen Kommunikation erklären. Grundsätzlich bin ich immer wieder froh nicht telefonieren zu müssen (ich verstehe nicht wie gewisse Personen so etwas gerne tun), zudem kann in einer Email alles nochmals nachgelesen werden. Ausserhalb des Büros rufe ich jedoch lieber schnell jemanden an, als etwas in gefühlten 100 WhatsApp-Nachrichten zu klären. Zudem verwende ich gerne verschiedene Apps welche mich fast alles auf dem Smartphone erledigen lassen. Bei einigen Sachen bin ich jedoch immer noch sehr altmodisch, so schreibe ich meine Französisch Wörter immer noch von Hand auf Karteikarten und schreibe meine Pendenzen noch in ein analoges Heft ein. Dank meinen neuen Erfahrungen kann ich jedoch sagen, dass ich die wachsende digitale Kommunikation gar nicht mehr so schlecht finde und sehe nun auch die Vorteile für Menschen welche im Gegensatz zu mir gar nicht reden können. Ich bemerke, dass für sie dank der Digitalisierung wohl einiges einfacher geworden ist. Besonders Unterhaltungen über eine grössere Distanz sind nun möglich. 


23. November, Tag 3 - Eine unerwartete Verlängerung: 
Wir schreiben endlich Tag drei. Der gestrige Abend war anstrengender als gedacht. Als es dunkel wurde, stellte sich auch heraus, dass die Kommunikation mit einem Heft nicht mehr klappt. Die Notiz-App meines Handys funktionierte jedoch super. Leider ist jedoch die Akkuleistung eines Smartphones nun mal begrenzt und die Ladebank war zu hause.

Quelle: emojiisland.com
Jetzt haben wir Nachmittags und ich sitze in der Schule. Dank meines Tablets und meines Heftchens ist es möglich misch mit meinen Teammitgliedern zu unterhalten. 
Bei Gruppenarbeiten schreibe ich meine Bemerkungen mit dem Tablet in den Whatsapp-Chat und alle anderen sehen es so auf ihrem Tablet oder Smartphone. Als ich im Unterricht etwas sagen wollte konnte ich dies auch wieder über die Wordfunktion machen. 

Da meine Stimme nach einem Test immer noch nicht besser ist, werde ich wohl noch drei weitere Tage schweigen verbringen. Für den 25. November haben wir eine Telefonkonferenz via Skype geplant um eine Gruppenarbeit zu besprechen. Dank den Möglichkeiten von Skype werde ich im Chatbereich des Programms ebenfalls an der Diskussion mitreden können. 

Es lässt sich also jetzt schon sagen, ein paar Tage nicht sprechen zu dürfen ist nicht angenehm, dank der digitalen Möglichkeiten ist es im heutigen Zeitalter jedoch sicher einfacher als früher, für mich wie auch für meine Ansprechpartner. 

Ich werde nun die nächsten Tage mit weiterhin in Stille ertragen und freue mich bereits jetzt darauf endlich einfach mal wieder nur reden zu können. 

Eure stumme Magierin 



Dienstag, 21. November 2017

Erster Digitaltag der Schweiz

Hallo zusammen

Wir feiern heute den ersten #Digitaltag der Schweiz! Der Tag wurde von den Bundesräten Leuthard, Schneider-Ammann und Berset ins leben gerufen. Als grosser Knotenpunkt (oder Hub genannt) wurde der Hauptbahnhof Zürich ausgewählt. Zusätzlich machen mehr als 40 Unternehmen und Institutionen mit und präsentieren an rund 100 Veranstaltungen unsere digitalen Möglichkeiten. 
Okay seien wir mal ehrlich, für uns als Digital Natives, aufgewachsen in den 90er und 00er Jahren klingt dies jetzt nicht wirklich faszinierend. Ich wage zu behaupten, für die jüngeren Generationen wohl noch weniger. Zudem stellt sich uns eine Frage besonder. Wieso erst im Jahr 2017? Haben unsere Bundesräte die letzten paar Jahre verpasst? Oder war es jetzt doch noch nötig die Digitalisierung als wichtig zu erachten?
Wie ihr vielleicht merkt sind wir etwas skeptisch was diesen #Digitaltag angeht. Schauen wir doch mal in das Programm:
Quelle: www.srf.ch/
















Hier erfahren die Besucher wie die Post in ihren Briefzenteren in Zürich oder Härkingen ihre Abläufe digitalisiert hat und in die Industrie 4.0 eingetaucht ist. 

Erlebnisfahrt mit dem automatisierten "SmartShuttle"
Im Wankdorf lädt ebenfalls die Post die Gäste ein, in ihrem Selbstfahrenden Auto eine Runde zu drehen. Zu diesem Thema hatten wir ja bereits schon einen ähnlichen Beitrag für euch.

RUAG Cyber Training 
Bei der RUAG in Bern können die Besucher lernen in kritischen Situationen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Interessant, da jemand von uns in einer anderen Abteilung der RUAG arbeitet. 

Hei sogar unsere Schule ist dabei. Die BfH informiert wie Cyberattakcen aussehen können und was technisches dahinter steckt. 
Endlich mal was zu den eher negativen Auswirkungen der Digitalisierung. 

Ziemer
Nochmals die BfH aber bei diesem Projekt geht es darum den Besuchern zu zeigen wie  Präzise im 21. Jahrhundert ein Augenlaser sein kann. Ein grosses Thema ist hier auch das "Internet-of-Things. 

Blockchain veränder unser Leben
In Zürich geht es natürlich um das gute Geld ;-) In diesem Beitrag wird den Besuchern der digitale Wandel näher gebracht. Ist es wirklich nötig? und was genau ist ein Blockchain?

Wenn wir uns diesen kleinen Auszug ansehen, scheint am #Digitaltag einiges los zu sein. Für uns selber sind die Erkenntnisse was alles zur Digitalisierung zählt nicht viel grösser geworden. Das meiste behandelten wir bereits im Digital Marketing Unterricht.
Unsere Skepsis ist jedoch kleiner geworden. Das Programm zeigt wirklich sämtliche Facetten der Digitalisierung. Sie wird nicht nur gelobt, sondern auch kritisiert. Besonders der zweite Punkt ist für jüngere Generationen sehr wichtig. Sie kennen die heutige Welt nicht ohne Digitalisierung und nehmen diese deshalb auch nicht mehr als solche war.
Trotz der kommerziellen dauer Werbung auf sämtlichen SRF-Kanälen (bei denen wir nicht wissen, ob sie sich wirklich für die Information der Bürger interessieren, oder sich vor der Billag-Abstimmung in ein gutes Licht rücken wollen) ist der #Digitaltag doch besser gelungen als wir dachten. 
Die Frage wieso genau er erst im 2017 statt findet ist für uns jedoch immer noch unbeantwortet. Etwas Hoffnung macht uns immerhin die Aufforderung von Bundespräsidentin Doris Leuthard, bei digitalen Möglichkeiten mehr Risikobereitschaft zu zeigen. 

Eure Magier


Sonntag, 19. November 2017

Augmented Reality - mehr als nur Pokemon Go!


Hallo Freunde

Bereits von einigen Wochen konntet ihr auf unserem Blog einen Artikel zu Augmented Reality finden. Wer ihn noch nicht gelesen hat, kann das hier nachholen. :-)

Mit den jüngsten Ankündigungen rund um Apple ARKit und Google ARCore steht 2018 vor einem Mainstream-Wendepunkt für die AR-Technologie. Es ist mittlerweile eine anerkannte Weisheit, dass "VR gross, aber AR grösser und länger sein wird". Ein kürzlich von Digi-Capital veröffentlichter Bericht legt nahe, dass die AR-Technologie schneller zum Mainstream-Thema werden könnte als erwartet. Es gibt ausserdem genügend Daten, um eine Prognose zur Marktentwicklung von AR zu machen. Man erwartet, dass der Markt für Mobile AR bis 2021 erstaunliche 108 Milliarden US-Dollar wert sein wird. Im Vergleich zur Virtual-Reality-Technologie übertrifft AR sein Gegenstück, was das Umsatzpotenzial angeht, um mehr als 300. Darum wollen wir euch drei nützliche Augmented Reality Apps vorstellen.

In den letzten Monaten lancierte Ikea AR-App, die es den Konsumenten ermöglicht, sich auf völlig neue Weise mit Möbeln zu beschäftigen. Die Ikea Place App ermöglicht es dem Verbraucher, 3D-Möbelobjekte im Haus mit der Kamera eines Smartphones oder Tablets abzulegen. Nutzer halten einfach ein mobiles Gerät hoch und scannen den umgebenden Raum. Mit der Ikea Place App kann der Nutzer dann 3D-Möbelobjekte im Raum platzieren. Dies stellt eine völlig neue Möglichkeit für Marken wie Ikea dar, mobile Nutzer in ein kontextbezogenes E-Commerce-Erlebnis einzubeziehen. Die Benutzer können Möbel neu positionieren, ihre Farbe ändern und eine Vielzahl unterschiedlicher 3D-Möbelstücke in den umgebenden Raum einfügen, um ihnen die Möglichkeit zu bieten, Artikel in den Warenkorb zu legen und online zu kaufen.
So könnte euer Wohnzimmer ausschauen, dank IKEA nie mehr die falschen Möbel kaufen. Quelle brandchannel.com

Vor wenigen Tagen wurde bestätigt, dass Harry Potter: Wizards Unite 2018 erscheinen soll. Das AR-Game wurde von Niantic Labs konzipiert, dass bereits mit Pokemon Go einen enormen Erfolg feiern konnte. Leider sind die Details nach wie vor knapp und auch der Startzeitpunkt wurde noch nicht veröffentlicht. Sicher ist nur, dass sich die Hogwarts Fans auf einen interessanten AR-Titel freuen dürfen, in dem das Harry Potter Universum mit unserem verbunden wird. Vielleicht können wir an einem Quidditch-Spiel teilnehmen oder sogar den dunklen Lord Voldemort an der Seite von Harry, Hermine und Ron bekämpfen.



Dude, where's my car? Quelle mobomo.com
Ihr kennt sicherlich die Situation: Ihr seid in einer fremden Stadt und findet nach langer Suche den letzten freien Parkplatz, auf dem ihr euer Auto parkt. Danach macht ihr euch auf, die Stadt zu erkunden. Stunden später wollt ihr zu eurem Auto und wisst nicht mehr, wo ihr es abgestellt habt. Panik macht sich breit. Nun, keine Sorge mehr, Car Finder ist eine Augmented Reality App, die euch mit diesem Thema Abhilfe schafft. Diese App zeigt euch nicht nur, wo sich das Auto befindet, sondern hilft auch, das Auto von zu Hause aus mit dem GPS Auto Track Modul zu verfolgen. Ausserdem hilft die App, den nächsten Parkplatz zu finden, so dass das Auto nicht mitten im Nirgendwo stehen gelassen werden muss.

Weitere coole Apps sind Fitness AR, Star Walk 2, Google Translate und HomeSpotter. Wir persönlich freuen uns auf The Walking Dead: Our World, in dem wir die Möglichkeit haben werden, mit Rick, Derryl und weiteren Charakteren der AMC Serie Beisser aus dem Weg zu räumen, sei es auf der Strasse, im Bett oder in der Schule. 

Eure Magier

Sonntag, 12. November 2017

K.I.T.T. – Fiktion oder Realität?

Hallo Freunde

Ihr kennt sicherlich alle noch die 80er Kultserie „Knight Rider“, in der der junge, noch angezogene David Hasselhoff als Michael Knight mit seinem vierrädrigen Partner K.I.T.T. gegen das Unrecht ankämpfte und jeden Bösewicht dingfest machen konnte. Der mit künstlicher Intelligenz versehene Pontiac Firebird Trans Am war nicht nur in der Lage zu sprechen und zu denken, sondern konnte sich ganz ohne menschlichen Fahrer selbstständig fortbewegen. Jeder wollte damals so ein Fahrzeug. Leider blieb das Fiktion.


Weltretter K.I.T.T., Quelle: cartalk

Waymo auf der Testfahrt, Quelle: Autoweek
Knapp 30 Jahre später wird aus dieser Fiktion Realität. Verschiedene Autohersteller bauen bereits die ersten Prototypen von selbstfahrenden Autos, wie die Google-Tochter Waymo (vielleicht waren die Drehbuchautoren im Entwicklungsteam?). Waymo ist der führende Entwickler im Bereich autonomes Fahren. Bis jetzt wurden fast fünf Millionen Kilometer ohne Fahrer zurückgelegt. Durch das hohe Testaufkommen des Unternehmens sei es wahrscheinlich, dass Waymo vor der Konkurrenz in der Lage sei, autonome Fahrfunktionen grossflächig zu kommerzialisieren. Das erste fahrerlose und komplett vernetzte Auto soll 2025 auf den Markt kommen.


Audis AI, Quelle: Audi
Aber auch Audi ist bereits weit mit seiner Technik, wie es ihr Werbeslogan besagt. Als erster Hersteller bringen sie das erste Serienauto für hochautomatisiertes Fahren auf Level 3 heraus. Das bedeutet, dass der Fahrer das System nicht dauernd überwachen muss und das Fahrzeug automatisch Funktionen wie Spurwechseln oder blinken kann. Der Fahrer kann den Fuss vom Gaspedal und die Hände vom Steuerrad nehmen, muss dennoch konzentriert bleiben. Also noch nicht ganz K.I.T.T. like. Audi arbeitet ausserdem an verschiedenen Konzeptautos unter dem Begriff Audi AI (Artificial Intelligence) auf Level 4 und 5. Bei Level 4 tritt die Vollautomatisierung ein, bei der das System die Führung des Fahrzeugs dauerhaft übernimmt. Bei Level 5 ist kein Fahrer mehr erforderlich. Audis Level 4 Fahrzeuge sind mit einer Cloud und anderen Fahrzeugen vernetzt, was sie lernfähig, mitdenkend, proaktiv und empathisch macht. Das Konzeptauto von Audi auf Level 5 ist auf Langstrecken von bis zu 800 km ausgerichtet und soll von vier Elektromotoren angetrieben werden.

Auch weitere Autohersteller sind in der Konzeption für das Auto der Zukunft, leider aber nicht Pontiac. Diese Marke wurde 2009 im Rahmen von Restrukturierungen von General Motors eingestellt. Daher wird K.I.T.T. wohl immer nur Fiktion bleiben. Und wer weiss, vielleicht werden unsere Urur-Grosskinder irgendeinmal mit einem X-Wing wie bei Star Wars durch den Kosmos düsen.

Eure Magier

Freitag, 10. November 2017

Strukturwandel der Arbeitsplätze und Cybersicherheit - NZZ

Hallo Freunde

Heute morgen sind zwei interessanter Artikel auf NZZ online zum Thema Digitalisierung erschienen. Der eine befasst sich mit dem Strukturwandel der Arbeitsplätze und der andere mit der Cybersicherheit im Internet. Diese wollen wir euch nicht vorenthalten.

Die Gewinner und Verlierer der Arbeitswelt
In diesem Artikel wird auf den aktuellen Bericht des Bundes sowie drei externen Studien eingegangen, die Hinweise auf die Verschiebungen am Arbeitsmarkt der letzten zwanzig Jahren untersuchten. Berufe mit einem hohen Anforderungsniveau haben in der Schweiz wie auch europaweit zugelegt, wohingegen Job mit mittleren Anforderungen prozentual eingebüsst haben. Die Verschiebungen seht ihr auf der nachfolgenden Grafik.

Gewinner und Verlierer des Strukurwandels der Arbeitsplätze, Quelle: NZZ

Vorallem Führungskräfte, Betriebswirte, Informatikfachleute sowie Berufe im Gesundheitswesen nahmen deutlich zu, während allgemeine Büro-, Montage- und Produktionsberufe abnahmen. Ausserdem hat die Bedeutung der Weiterbildung klar zugelegt. In den letzten zwanzig Jahren hat sich der Anteil der Erwerbstätigen mit einer Tertiärbildung fast verdoppelt.

Hier findet ihr ausserdem den Bericht des Bundes.

Für eine sicherere digitale Welt
Quelle: Focus
Der von Microsoft-Chefjurist Brad Smith veröffentlichte Artikel behandelt die Gefahren der Digitalisierung, wie beispielsweise das Cyberwettrüsten. Nationen entwickeln eine neue Generation von Waffen, die auf Regierungen und Zivilisten gerichtet seien. So etwa die Erpressungssoftware Wanna Cry, die im Mai über 200'00 Rechner in mehr als 150 Ländern attackierte. Smith meint: "Wenn wir nicht mehr dafür tun, um das Risiko von staatlich gelenkten Cyberangriffen einzudämmen, wird die Welt ein gefährlicher Ort werden." Es braucht viele kleine konkrete Schritte, wie beispielsweise eine Modernisierung des internationalen Rechts oder eine "digitale Genfer Konvetion", um die Bevölkerung von Cyberangriffen zu schützen.

Weiterhin ein sicheres Surfen wünschen euch
Eure Magier

Mittwoch, 8. November 2017

Influencer Marketing: Ist doch einfach! Oder doch nicht?

Hallo zusammen

Da unser Beitrag über die Influencer und ihre Macht ganze Heerscharen von Menschen zu beeinflussen so gut ankam, widmen wir uns heute dem Thema Influencer Marketing. 

Als es vor einigen Jahren gewisse Leute schaften über Sociale Netzwerke immer mehr Follower zu generieren bemerkten auch die Unternehmen schnell den Einfluss dieser Leute. Es dauerte somit auch nicht lange bis die ersten dieser Influencer von Unternehmen gesponsert wurden. Kurz darauf erkannten auch die YouTube und Instagram Sternchen ihre Möglichkeiten und fingen an ihre Beiträge für Marketingkosten zu "verkauen." Daraus entstand das Influencer Marketing. Diese entwickelte sich in den Jahren und Monaten immer schneller weiter. Waren es früher nur Sponsoringbeiträge via YouTube, übernehmen heute Influencer einen ganzen Tag den Instagramaccount ihres Auftraggebers oder berichten auf ihrem eigenen Kanal über eine gewisse Zeit über das Produkt oder die Dienstleistung des Auftraggebers. Dabei stehen Ihnen meist viele verschiedene Sociale Netzwerke zur Verfügung, welche ihren Einfluss noch grösser machen. Durch Snapchat und den Storymodus auf Instagram konnte die Möglichkeit an Werbung pro Tag ebenfalls noch erhöht werden. Die sehr interessierten Follower erhalten somit noch mehr Informationen über ihren "Star", gleichzeitig stören die vielen Beiträge die anderen weniger interessierten Follower nicht. 
Bild: pixabay.com
















Doch ist Influencer Marketing so einfach? Ich buche mir einen Influencer und der bewirbt dann mein Produkt, ohne das ich noch etwas machen muss?
Genau diesen Fehler machen sehr viele Unternehmen. Sie glauben anhand der vielen Postings und der täglichen Beiträge sind die Influencer sehr versiert und kennen sich im Social Media besstens aus. Dies mag bei den bekanntesten Influencern stimmen. Bei kleineren (Micro-Influencer) ist dies meist nicht der Fall. Sie sind Profi auf ihrem Gebiet, bei vielem anderen jedoch weniger. Dies kann sich auf das Image des Produkts und der Marke auswirken. Aus diesem Grund sollte ein Influencer erst nach einer sehr genauen Analyse seiner Posting-Gewohnheit und seiner Zielgruppe (Follower) engagiert werden. Zudem ist es wichtig dem Influencer die genauen Ziele der Kampagne aufzuzeigen oder diese sogar in einem gewissen Mass mit ihm zu erarbeiten.Weiter sollte auch von Beginn an klar sein wie hoch das Honorar ist und an welche Bedingungen es sich knüpft. Hierbei wird meist direkt mit den Agenturen der Influencer verhandelt. Für eine klare Übersicht zu dem Thema empfehlen wir euch den Beitrag: Meinungsmacher: 10 Regeln für erfolgreiches Influencer-Marketing auf t3n.de.
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Alles in Allem ist eine Influencer Marketingkampagne sicher eine gute Möglichkeit, vor allem jüngere Personen zu erreichen und für ein Produkt oder eine Marke zu begeistern. Hier ist jedoch auch zu erwähnen, dass mit dem vielen Marketing auch das Misstrauen der Follower gewachsen ist. Es kann schnell passieren, dass Influencer nicht mehr als authentisch angesehen werden und sich in den Augen ihrer Fans an Unternehmen und Marken verkaufen. Die logische Folgerung daraus ist ein Verlust von Reichweite oder eine Unglaubwürdigkeit des Influencers und somit auch der Marke welche er gerade vertritt. 

Das Influencer Markting ist also nicht so einfach und angenehm wie es klingt. auch hier steckt von Seiten des Unternehmens und des Influencers viel Arbeit dahinter. 

Wir hoffen wir konnten euch einen kleine Überblick über das Influencer Marketing geben und wer weiss, vielleicht werden wir ja auch mal angefragt ;-)

Eure Magier

Samstag, 4. November 2017

Wieso ist jetzt plötzlich alles ein "ePublishing"?

Hallo zusammen

Im Zuge einer Arbeit im Fach Digital Marketing haben wir uns genauer mit dem Thema ePublishing auseinander gesetzt. Je mehr wir uns mit der Materie beschäftigten um so erstaunter waren wir, als wir herausfanden was alles mittlerweile als ePublishing gilt.
In unseren Augen ist ein ePublishing ein Text welcher auf einem elektronischen Medium erstellt wurde und gelesen werden kann. Soweit so gut. Doch befragt man das Internet nach seiner Meinung erhält man ein völlig anderes Bild. Zudem hatten wir auch erst gerade im Unterricht die Möglichkeit uns in dieses Thema zu vertiefen. Nun möchten wir euch einen kleinen Überblick über dieses Thema geben.

Quelle: www.khalifacomputergroup.com
Laut dem Blog von unserem Dozenten Bruno Bucher versteht man unter ePublishing "sämtliche publizistischen Aktivitäten einer Unternehmung, Organisation oder einer Person im digitalen Raum."
Okay, soweit so gut. Doch was genau sind den nun publizistische Aktivitäten?
Laut Bucher kann jeder in der digitalen Welt zum Autor und auch Verleger werden. Er zeigt verschiedene Arten von ePublishing auf. Wir zeigen euch eine kleine Auswahl jeweils auch mit unseren Gedanken zu diesen Formaten.

Der Print: 
Gedruckte Produkte gibt es schon sehr lange. Der grösste Vorteil ist die Ortsunabhängigkeit. Sobald wir Licht haben, können wir das Buch oder die Zeitung lesen. Die Informationstiefe kann nach Art des Druckmediums variieren. Ein Buch hat eine grosse Informationstiefe, eine Zeitung eher eine kleine, dafür ist diese aktueller. Zumindest für den aktuellen Tag. Die Zielgruppe hierfür sind Personen mittleren Alters welche gerne noch etwas in der Hand halten.

Die Webseite:
Laut Bucher gilt auch das Web und die Websites als ePublishing Tool. Durch die noch sehr junge Geschichte des Internets gibt es keine spezifische Definierung wie eine Webseite aussehen muss. Der Trend geht jedoch immer mehr zur klaren Benutzerfreundlichenübersicht. Ein grosser Vorteil der Webseite ist die schnelle Aktualisierbarkeit und die schier unendliche Grösse und Tiefe welche eine Webseite haben kann.
Wir möchten hier aber anmerken, dass die Durchschnittliche Verweildauer auf einer Webseite meist nicht sehr hoch ist. Zwischen 2-3 Minuten ist schon sehr hoch. Somit beschränkt sich die Informationstiefe von alleine.

PDF:
Ist das wohl bekannteste ePublishing Medium. Ausgeschrieben bedeutet PDF: Portable Document Format. Der Name nennt schon den grössten Vorteil. Ein PDF ist völlig Ortsunabhängig sobald es auf dem Gerät ist. Zudem sieht ein PDF immer so aus, wie der Autor es gestaltet hat. egal auf welchem Medium es angeschaut wird. Die Grenze der Grösse besteht in einer sinnvollen und transportierbaren Dateigrösse. Es kann sich jedoch um ein Buch oder auch nur einen kleinen Text handeln.

Blog:
Was ein Blog ist, müssen wir euch hoffentlich nicht grossartig erklären. Wenn doch seid ihr hier falsch ;-) Die Vorteile liegen auf der Hand, er ist aktuell, kann schnell angepasst werden. Zudem kann mit den Lesern interagiert werden. Wichtig ist es jedoch, 2-3 Beiträge pro Woche zu schalten. Ist der Blog nicht "lebendig" dann interessiert sich auch keiner dafür.

Das eBook
Ist ein elektronisches Buch. Es kann auf verschiedenen Devices gelesen werden. Meist sind es sogenannte eBook-Reader. eBooks haben ein eigenes Format das EPUB. Auf dem Reader ist es möglich die Schriftgrösse und Schriftart zu verändern. Durch das Downloaden des eBooks auf einen Reader ist das eBook ortsunabhängig.

Das iBook
Wie bereits bei vielen anderen technischen Produkten hat Apple auch auf de eBooks eine Antwort. Das iBook. Das iBook hat viele Vorteile welches das klassische elektronische Buch nicht hat. So ist es möglich im iBooks Author ein iBook unterschiedlich zu gestalten und Texte, Bilder, Videos usw. einzubinden. Die Nachteile sind die Selben wie bei jedem Apple-Produkt. Das Format kann nur auf deinem iPad gelesen werden, zudem kann ein iBook nur auf der Apple Plattform iTunes angeboten und downgeloaded werden.

SmartPhone Apps
Apps sind mittlerweile von Tablets oder Smartphones nicht mehr wegzudenken. Apps sind kleine Programme (Applikationen) welche unterschiedliche Funktionen erfüllt. Die Informationstiefe kann flach oder tief sein. Die einzige Grenze stellt die Leistung des Tablets oder des Smartphones dar. Latu dem Blog von Bucher dienen die meisten Apps zur Unterhaltung. In unseren Augen ist dies jedoch nicht ganz richtig. Zumindest wir sind sehr abhängig von unseren Apps auf dem Smartphone. Sie helfen uns Termine einzuhalten, zu wissen wann die Züge fahren, Produkte einzukaufen, die Emails zu checken, auf News zuzugreifen usw.

Video
Ja laut dem Blog von Bruno Bucher gehören auch Videos zum ePublishing. Durch Plattformen wie YouTube ist es allen Menschen im Internet möglich Clips anzuschauen und zu verbereiten. Sogar hochladen ist jedem User möglich. So wird auch hier wieder jeder User um Verleger. Die Verbreitung ist sehr hoch, nicht zuletzt durch die enge Verbindung mit sozialen Netzwerken.

Wir haben euch hier nur eine kleine Auswahl der möglichen ePublishing-Kanäle aufgezeigt. Wenn ihr noch mehr erfahren möchtet empfehlen wir euch den Blogeintrag von Bruno Bucher zu diesem Thema zu lesen.

Liebe Grüsse
Eure Magier